Wir verwenden Cookies, um Ihr Shoppingerlebnis zu verbessern. Wenn Sie weiter auf unserer Seite surfen, akzeptieren Sie die Cookie-Policy. (Datenschutz)

OK
Mineralöle

Mineralöle

 

Mineralöle ersetzen hochwertige pflanzliche Öle. Sie werden aus Erdöl gewonnen, ähnlich wie Benzin und Diesel, werden jedoch so weit gefiltert bis nur noch ganz bestimmte Kohlenwasserstoffe enthalten sind. Das Resultat ist ein farbloses, durchsichtiges Öl (Weißöl).

Mineralöle sind in der Regel gut verträglich, haben aber den Nachteil, dass sie der Haut keine Nährstoffe liefern.

Sie sind für den Hersteller leicht zu verarbeiten und haltbar. Während pflanzliche Öle ranzig werden und in der Creme zusätzlich geschützt werden müssen, ist es bei Mineralölen nicht notwendig. Ein Grund warum diese sehr kostengünstig sind.

In der Anwendung hat man der Vorteil, dass Mineralöle so gut wie keine Allergien auslösen. Das hat damit zu tun, dass Mineralöle, als Produkte des Erdöls, unserem Körper fremd sind. Darum dringen sie auch nur in die obersten Hautschichten ein. Dort erzeugen sie eine Art Film, der die Haut sofort abdichtet. So wird der Wasserverlust der Haut gestoppt und von außen fühlt sich die Haut weich an.

Was sich jetzt eigentlich positiv anhört, ist aber genau das Gegenteil was man möchte. Diese Abdichtung der Haut ist das Problem, da die Haut nicht mehr richtig atmen kann und träge wird. Die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut werden behindert.

Fakt ist: Benutzen wir mineralölhaltige Cremes um Linderung z.B. bei trockener Haut zu bewirken, muss es dem Benutzer klar sein, dass er nur einen kurzfristigen Effekt erzielt! Unter der Schutzschicht der Mineralöle bleibt die Haut genauso angespannt und gestresst wie zuvor. Langfristig gesehen wird das Problem also nicht gelöst, sondern eher vor sich hergeschoben und sogar verschlimmert.

Da unter anderem die Mineralöle nicht wirklich in die Haut eindringen können, sind sie zudem nicht dafür geeignet Vitamine und andere Wirkstoffe zu transportieren.

Eine gute Hautcreme muss mit der Haut zusammen im Einklang funktionieren, damit die natürliche Funktion gestärkt und unterstützt wird. Mineralöle als komplett Hautfremde Stoffe sind somit zu vermeiden. Sie bieten zwar kurzfristige Effekte, jedoch leidet die Haut weiterhin unter dem Mineralölfilm. Die beste Alternative bieten pflanzliche Öle, die aus Triglyceriden bestehen. So besteht z.B. das Serum was von den Talgdrüsen als Schutzschicht der Haut produziert wird, zu 41% aus diesen Ölen.

 

Folgen/Probleme

Mineralöle sind auch problematisch, da sie die Hautoberfläche abdichten. Was sich eigentlich gut anhört ist eher negativ. Denn unter der hautfremden Schicht funktioniert die Haut nicht mehr richtig und kann nicht mit wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Des Weiteren vermehren sich Keime und Bakterien unter der Mineralölschicht sehr gut, was Akne und Mitesser zur Folge hat.

 

Mineralöle erkennen

In den Inhaltsstoffen nach Mineral Oil, Petrolatum, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Microcrystalline Wax, Ozokerit, Ceresin, Vaseline suchen. Dies sind die gängigsten Bezeichnungen. Mineralöle werden leider hinter einer Vielzahl von Bezeichnungen versteckt.